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Machine Against The Rage

Machine Against the Rage - Das Magazin für digitale Konfliktforschung

Der politische Streit ist stark von Netzwerken geprägt, die in Online-Räumen Form annehmen – und von Dynamiken, die darüber Fahrt aufnehmen. Wie sich Radikalisierungs- und auch Polarisierungsprozesse vollziehen, ist heute ohne die Mechanismen der digitalen Öffentlichkeit(en) nicht mehr erklärbar. Mit Machine Against the Rage (MATR) bieten wir ein wissenschaftliches Format, das sich speziell diesem vielschichtigen Problemfeld widmet. Insbesondere in den Blick nimmt es Phänomene, die unter den Begriffen »Hass« und »Desinformation« diskutiert werden. Dabei untersuchen wir digitale Konflikte mit digitalen Mitteln: auch Maschinendaten genannt.

Kritische Perspektiven

Wir setzen auf eine Kombination aus Data Science, diskursiver Netzwerkanalyse und sozialwissenschaftlicher Forschung. Dies erlaubt uns, Trends in den Beziehungen von relevanten Online-Akteuren und die Interaktionsmuster digitaler Kommunikation zu analysieren – empirisch gesättigt, theoretisch fundiert. Außerdem steht MATR für eine kritische Netz- und Sozialanalyse: Wir begreifen »Hass« und »Desinformation« als umkämpfte Begriffe und ihre (netz-)politische Anwendung auch als Gegenstand digitaler Konflikte. Die normativen Ordnungen mitzubetrachten, die die Wahrnehmungen, Deutungen und Handlungen im Streit darüber anleiten, ist dabei unerlässlich.

Unsere Rubriken

In der Rubrik »Radar« beobachten wir kontinuierlich, wie sich die Netzwerkkonstellationen von Konfliktakteuren entwickeln, visualisieren diese Dynamiken in einem Dashboard, stellen ihr thematisches Gepräge und ihre Verbreitungsgrade dar.

In der Rubrik »Fokus« untersuchen wir aktuelle Entwicklungen im digitalen Raum, die für Radikalisierungs- und Polarisierungsprozesse relevant sind, vollziehen ihre sozio-technische Struktur nach und analysieren ihre diskursiven Anknüpfungspunkten.

In der Rubrik »Rundschau« beschäftigen wir uns mit aktuellen Maßnahmen gegen Hass und Desinformation im Netz, sortieren diese Entwicklungen auf den verschiedenen Konfliktebenen und dokumentieren damit, wie sich der Blick auf den Gegenstand verändert.

In der Rubrik »Blitzlicht« schauen wir uns die Anatomie digitaler Erregungswellen genauer an, ordnen diese Konflikte mit ExpertInnen in den politischen Kontext ein und versuchen die Interaktionsdynamiken zu versachlichen, von denen wir alle ein Teil sind.

Der Blog - unser Engine Room

Von der Analyse aktueller Entwicklungen über die Diskussion ungeklärter Forschungsfragen bis zur kritischen Kommentierung des Arbeitsfelds: Auf dieser Seite bieten wir regelmäßig Einblicke in den Maschinenraum der digitalen Konfliktforschung.

Über toneshift

Über das Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation

toneshift ist ein bundesweites Netzwerk gegen Hass im Netz und Desinformation. Sechs etablierte Organisationen haben sich zusammengeschlossen, um das Engagement gegen Hassrede, Gewalt und Desinformation im digitalen Raum zu stärken: Das NETTZ, Gesellschaft für Medienpädagogik und Kommunikationskultur, HateAid, Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (IDZ in Trägerschaft von Civic Research and Innovation gGmbh CRI), REspect! im Netz (in Trägerschaft der Jugendstiftung Baden-Württemberg) und Neue deutsche Medienmacher*innen. toneshift bietet als zentrale Anlaufstelle allen Orientierung, die Hilfe suchen, sich engagieren, im Themenfeld arbeiten oder sich weiterbilden wollen.

Icon zur Website von toneshift

Unsere Projekte im Netzwerk

1.

Digital-Monitoring: Anhand maschineller und netzwerkanalytischer Methoden erforschen wir Akteure und Verbreitungswege von digitalem Hass und Desinformation. Wir gehen hierbei plattformübergreifend vor und visualisieren unsere Ergebnisse in einem Dashboard zur vertieften Ergründung der untersuchten Online-Räume.

2.

Machine Against the Rage: Das Online-Magazin für digitale Konfliktforschung veröffentlicht Forschungsergebnisse des IDZ und schafft eine Plattform für Forschende zu digitalem Hass und Desinformation sowie dem politischen Streit rund um diese Phänomene.

3.

Initiierung von Use Cases: Um Daten und die Forschungexpertise konkret in Anwendung zu bringen, bieten wir zivilgesellschaftlichen Partnern die Möglichkeit, ausgewählte Projekte wissenschaftlich zu begleiten und so einen wechselseitigen Transfer von Forschung und Praxis zu ermöglichen.

4.

Kollaborative Research Portfolios: Um zivilgesellschaftliche Akteure mit praktischem Wissen zu unterstützen, bereiten wir gemeinsam mit der GMK den aktuellen Wissensstand zu den Themen des Netzwerks in kollaborativ erstellten Research Portfolios für und mit Expert*innen auf.

5.

Entwicklung eines KI-Prototypen: Um die im Monitoring erhobenen Daten für die Praxis nutzbar zu machen, soll ein eigens entwickelter Chatbot Nutzer*innen dazu befähigen, Trends und Entwicklungen im Datenmaterial herauszustellen und für die eigene Arbeit zu nutzen.

6.

Aufbau einer Fachgruppe: Um die Expertise von Fachleuten zu bündeln, die praxisnah in den Bereichen digitaler Hass, Desinformation und KI forschen, bauen wir eine bundesweite themenbezogene Fachgruppe auf.

Digital-Monitoring

Anhand maschineller und netzwerkanalytischer Methoden erforschen wir Akteure und Verbreitungswege von digitalem Hass und Desinformation. Wir gehen hierbei plattformübergreifend vor und visualisieren unsere Ergebnisse in einem Dashboard zur vertieften Ergründung der untersuchten Online-Räume.

Machine Against the Rage

Das Online-Magazin für digitale Konfliktforschung veröffentlicht Forschungsergebnisse des IDZ und schafft eine Plattform für Forschende zu digitalem Hass und Desinformation sowie dem politischen Streit rund um diese Phänomene.

Initiierung von Use Cases

Um Daten und die Forschungexpertise konkret in Anwendung zu bringen, bieten wir zivilgesellschaftlichen Partnern die Möglichkeit, ausgewählte Projekte wissenschaftlich zu begleiten und so einen wechselseitigen Transfer von Forschung und Praxis zu ermöglichen.

Digital-Monitoring

Anhand maschineller und netzwerkanalytischer Methoden erforschen wir Akteure und Verbreitungswege von digitalem Hass und Desinformation. Wir gehen hierbei plattformübergreifend vor und visualisieren unsere Ergebnisse in einem Dashboard zur vertieften Ergründung der untersuchten Online-Räume.

Machine Against the Rage

Das Online-Magazin für digitale Konfliktforschung veröffentlicht Forschungsergebnisse des IDZ und schafft eine Plattform für Forschende zu digitalem Hass und Desinformation sowie dem politischen Streit rund um diese Phänomene.

Initiierung von Use Cases

Um Daten und die Forschungexpertise konkret in Anwendung zu bringen, bieten wir zivilgesellschaftlichen Partnern die Möglichkeit, ausgewählte Projekte wissenschaftlich zu begleiten und so einen wechselseitigen Transfer von Forschung und Praxis zu ermöglichen.